Da blüht Ihnen was!
Allerheiligenschmuck mit Chrysanthemen © GartenAkademie.comGrabgestaltung mit Herz © GartenAkademie.comAllerheiligengesteck aus Naturmaterialien © GartenAkademie.com

Allerheiligenschmuck aus Naturmaterialien

Erste kalte und dunkle Tage lassen keinen Zweifel mehr aufkommen: Die Natur bereitet sich wieder auf den Winter vor.
Zu den Totengedenktagen Allerheiligen und Allerseelen werden auch die Gräber auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Entscheiden Sie sich für natürlichen, kompostierbaren Grabschmuck – so leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt und folgen aktuellen Trends
.

Heimische Gärtnereien und Floristenfachbetriebe bieten Ihnen jetzt kunstvolle und kreative Arrangements, die zu 100 % aus Naturmaterialien hergestellt sind. Diese Kränze, Buketts und Gestecke bestehen zum Beispiel aus Koniferenreisig, Zapfen und getrockneten Floralien. Als attraktiver Winterschmuck verbleiben sie auf dem Grab, bis sie von der Frühjahrsbepflanzung abgelöst werden. An den Gedenktagen im November bieten tausende frische, großblütige Chrysanthemen, bunte Stiefmütterchen, Alpenveilchen, ausdauernd blühende Veronica und zarte Heidekrautgewächse wie Erica und Calluna besonders wertvolle Blütenakzente auf den herbstlichen Friedhöfen. Buchs, Stechpalmen, Bodendecker wie Efeu und Immergrün sowie Kleinkoniferen bieten den Blütenpflanzen eine grüne Umgebung und einen würdigen Rahmen mit Symbolcharakter: alle immergrünen Pflanzen sind Symbole für die Unendlichkeit und das ewige Leben.

Allerheiligenschmuck mit Chrysanthemen © GartenAkademie.com

Bepflanzte und gepflegte Gräber sind ein Spiegel unseres Zusammenlebens. Oftmals ist es nicht möglich, die Gräber der Angehörigen regelmäßig zu besuchen und zu pflegen, weil große Entfernungen zu überwinden sind oder die Zeit fehlt. Mit der Dauergrabpflege sorgen Friedhofsgärtner verlässlich für das Grab. Die Grünflächen werden, je nach Vereinbarung, regelmäßig frisch bepflanzt, betreut und zu den Gedenktagen mit frischen Blumen, stilvollen Gestecken, traditionellen Kränzen und Kerzen geschmückt.

Kranz aus Naturmaterialien © GartenAkademie.com

Tipp: Eine individuelle Strukturbepflanzung aus blattzierenden Pflanzen und herbstlichen Dauerblühern verleiht einem Grab Exklusivität. Mit Hilfe von Steinen, Kies, Moos, Bodendeckern oder einer Abdeckung aus gesteckten Koniferenzweigen entstehen fantasievolle Muster, die weiterleben und sich durch das Wachstum der Zierpflanzen im ständigen Wandel befinden. Für solche Gestaltungen eignen sich das weiß behaarte Silberblatt, die kleinblütige Besenheide in ihrer großen Sortenvielfalt, Alpenveilchen, Veronica und kleinwüchsige Ziergräser. Flächige Abdeckungen mit Koniferenzweigen lassen sich mit Scheinzypressen, kurznadeligen Kiefern, Wacholder, Thujen, Tannen und Sicheltanne realisieren, ergänzt werden sie mit immergrünen, ledrigen Blättern von Efeu, Stechpalme oder Mahonie. 

Bei der Planung des Grabschmucks sind einige Vorschriften einzuhalten. Viele Gemeinden bitten, auf laubabwerfende Gehölze oder exotischen Floralien zu verzichten.
Ihr Friedhofsgärtner kennt die örtlichen Friedhofssatzungen. Informieren Sie sich bei ihm, welche regionalen Besonderheiten zu beachten sind. Der Fachmann wird Ihnen auch die besten Pflanzen für eine pflegeleichte und standortgerechte Gestaltung empfehlen.

Allerheiligengesteck aus Naturmaterialien © GartenAkademie.com

Grabstätten mit Blumen zu schmücken ist übrigens uralt: Archäologische Funde aus Israel belegen, dass es schon vor 13.000 Jahren Tradition war. Wie damals haben Hinterbliebene auch heute oft das Bedürfnis, als Zeichen der Erinnerung Blumen an Grabstätten zu hinterlassen – auch, wenn es sich um ein schlichtes Rasen- oder Waldgrab handelt.


«1|2|3|4|5|6|7|8|9»