Da blüht Ihnen was!
anjoha05/Pixabay.com

Rosa-Pink, Orange und Dottergelb:
Die Leitfarben beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2015

Über 50 Millionen Zuseher auf der ganzen Welt hat das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Erstmals ist der Blumenschmuck durch eine Kooperation mit den Wiener Stadtgärten zustande gekommen. Die Leitfarben des Blumenschmucks im Goldenen Saal des Musikvereins sind dieses Jahr Rosa-Pink, Orange und Dottergelb.

Ein Blumenmeer aus 30.000 Blüten ließ den Goldenen Saal im Musikverein beim 75. Neujahrskonzert erstrahlen. Alle verwendeten Blumen waren mit dem weltweit anerkannten Blumengütesiegel „Fair Flowers Fair Plants (FFP)“ zertifiziert.

Die Blumenfarben Rosa-Pink, Orange und Dottergelb sollen an die indischen Wurzeln des diesjährigen Dirigenten Zubin Mehta erinnern – Farbenfröhlichkeit wird dominieren. „Neben den klassischen Schnittblumen, wie Rosen, Lilien und Nelken, werden Cucurmablüten und Fruchtstände der Lotusblüte, ebenso wie Cymbidien in verschiedenen Farben den exotischen Blumenreigen bilden. Blätter und Ranken werden als Grünbeiwerk verwendet und zarte weiße Akzente sollen die Silhouette weich und sanft aufwerten“, so der Bundesinnungsmeister der österreichischen Gärtner & Floristen und Präsident des Blumenbüros Österreich, KR Rudolf Hajek.

„Durch die neue Kooperation ist eine einmalige Wiener Symbiose gelungen − in floraler wie auch in musikalischer Hinsicht. Beide Institutionen, die Wiener Philharmoniker und die Wiener Stadtgärten zeichnen sich durch eine lange Tradition aus und prägen das Image Wiens, das beim Neujahrskonzert in alle Welt hinausgetragen wird“, freut sich Stadtgartendirektor Rainer Weisgram.

Foto © Blumenbüro Österreich

Florales Meisterhandwerk auf höchstem Niveau

Um das jährliche Blütenfeuerwerk perfekt zu präsentieren, bedarf es viel an Erfahrung und außerordentlicher Fachkenntnis. Seit bereits 9 Jahren koordiniert Komm.-Rat Ing. Lorenz Pridt, der Berufsgruppensprecher der Wiener Floristen, das Meisterfloristinnen- und Meisterfloristen-Team des Neujahrskonzerts: „Großes handwerkliches Können ist notwendig, um den floralen Schmuck TV-gerecht in Szene zu setzen. Die besondere Herausforderung ist es, Tiefenwirkung zu erreichen und ein einmaliges Raumerlebnis zu schaffen, damit die Bilder auch für die TV-ZuseherInnen zuhause perfekt wirken. Mit den Wiener Philharmonikern und dem Team des ORF verbindet uns bereits eine kollegiale Partnerschaft, ohne die floristische Spitzenleistungen nicht möglich wäre. Ich möchte daher allen Partnern meinen Dank aussprechen.“

Weisgram und Pridt sammelten das ganze Jahr über Gestaltungsideen und Inspirationen für diese großartige florale Inszenierung. Nicht nur in der GärtnerInnen- und FloristInnen-Branche gilt das Neujahrskonzert als echtes ‚Highlight’ und es bietet gleichzeitig die einmalige Chance, der ganzen Welt zu zeigen, auf welch hohem Niveau diese Kunst in Wien ausgeübt wird.

Das Neujahrskonzert gilt – nicht nur – in der GärtnerInnen- und FloristInnen-Branche als echtes ‚Highlight’. „Es bietet gleichzeitig die einmalige Chance, der ganzen Welt zu zeigen, auf welch hohem Niveau diese Kunst in Wien ausgeübt wird“, freuen sich Weisgram und Pridt auf ihre Arbeit.


Ein 15-köpfiges Floristenteam setzte den Blumenschmuck in Szene

„Es bedarf viel Erfahrung, außerordentlicher Fachkenntnis und handwerklichem Können, um den floralen Schmuck TV-gerecht in Szene zu setzen. Die besondere Herausforderung ist es, Tiefenwirkung zu erreichen und ein einmaliges Raumerlebnis zu schaffen, damit die Bilder auch für die TV-Zuseher zuhause perfekt wirken. Mit den Wiener Philharmonikern und dem Team des ORF verbindet uns bereits eine kollegiale Partnerschaft, ohne die floristische Spitzenleistungen nicht möglich wären. Ich möchte daher allen Partnern meinen Dank aussprechen.“ so der Berufsgruppensprecher der Wiener Floristen KR Lorenz Pridt, der seit 9 Jahren als Chefarrangeur mit seinen floralen Ideen für die florale Umrahmung des Neujahrskonzerts verantwortlich ist.

Die Arbeit der 15 MeisterfloristInnen starten jedes Jahr am 27. Dezember. Erstmals wurden auch drei Floristen der Wiener Stadtgärten in das Team integriert.


Blumenschmuck: abgestimmt auf alle Musikstücke

Im heurigen Programm, „850 Jahre Wiener Universität“, dreht sich die Auswahl der Musikstücke rund um den Schwerpunkt Technik. Ein Teil des Blumenschmuckes ist darauf abgestimmt.

„Es ist uns wichtig, stets internationale Farbeinflüsse und neue florale Trends in unsere Blumengestaltung im Goldenen Saal einfließen zu lassen“, so Lorenz Pridt. „Dabei ist es eine große Herausforderung, die Architektur des Saals, die Musik und den Blumenschmuck in eine harmonische Beziehung zu bringen“, sagt Pridt, dessen Motto es ist, die Musik und das räumliche Ambiente zu unterstreichen.


Dottergelb: Wiens Blumenfarbe 2015

„Das Neujahrskonzert ist ein Highlight der FloristInnen- und GärtnerInnen-Branche und eine einmalige Gelegenheit, die hohe Kunst der Branche einem weltweiten Publikum zu präsentieren“, freut sich die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima.

Für die Wiener Stadtgärten ist die neue Zusammenarbeit eine spannende Aufgabe.
Erstmals treten heuer auch die Wiener Stadtgärten als ‚florale’ Gestalter des Blumenschmuckes auf. „Die Wiener StadtgärtnerInnen bringen 153 Jahre gärtnerische Erfahrung mit ins bestehende Meisterfloristinnen- und Meisterfloristen-Team“, betont Stadtgartendirektor Rainer Weisgram.

„Die Wienerinnen und Wiener entschieden erstmals per Online-Voiting über die Blumengestaltung in 1.500 Blumenbeeten: ‚Ein Sonnengruß in Dottergelb’ wird den öffentlichen Raum 2015 erstrahlen lassen“, freut sich Umweltstadträtin Ulli Sima, Chefin der Wiener Stadtgärten, die jährlich rund 2,8 Millionen Frühlings- und Sommerblumen, in Wiens Blumenbeeten und Parkanlagen auspflanzen.


Enge Zusammenarbeit: Wiener Stadtgärten − österreichische Gärtner & Floristen − ORF

Die Arbeit der 18 Meisterfloristinnen und Meisterfloristen beginnt jedes Jahr am 27. Dezember. Eine Herausforderung stellen für Pridt dabei stets die Lichtverhältnisse im Saal dar, wofür eine enge Zusammenarbeit mit den ORF-Kameraleuten nötig ist: „Die finale Abstimmung der Arrangements erfolgt jeweils erst im Festsaal, sobald die Kameraeinstellungen definiert sind und der Lichteinfall abzusehen ist. Dafür muss auch der Wetterbericht bedient werden, denn Sonnenschein am Neujahrstag und dadurch viel Naturlicht durch die Oberlichten des Raumes bewirken im Fernsehen einen ganz anderen Eindruck als Bewölkung oder Regenwetter, das Kunstlicht verlangt. Auf beide Situationen ist sehr rasch zu reagieren und feinste, sensible Abstimmungen sind dafür erforderlich.“

Quelle: Bundesinnung der Floristen.
Fotos © Blumenbüro Österreich 



Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Serviceleistung auf unserer Webseite zu ermöglichen. Bei weiterer Nutzung der Webseite, erklären Sie sich mit der Speicherung und weiteren Verwendung der Cookies einverstanden.
OK