Da blüht Ihnen was!
Azalee © GartenAkademie.com

Im Trend: Florale Glücksbringer

Wer zu Silvester* mit seinen Gastgeschenken im Trend liegen will, wählt florale Glücksbringer.


DAS
florale Glückssymbol: Der Glücksklee
Glücksklee © GartenAkademie.com

Als Geschenk dekoriert und mit viel Glück „beladen“ verlassen Tausende vierblättrige Glückskleepflanzen (Oxalis tetraphylla, Oxalis deppei) in dieser Woche unsere Gärtnereien. Schon zur Zeit der Druiden galt vierblättriger Klee als Glückssymbol. Über die Jahrhunderte hat Glücksklee dann in vielen weiteren Kulturen Bedeutung als Glückssymbol erlangt. Seine Blätter symbolisieren die vier Himmelsrichtungen und die vier Elemente – Feuer, Erde, Wasser und Luft – im Christentum das Kreuz Christi. Eva soll ein vierblättriges Kleeblatt als Andenken aus dem Paradies mitgenommen haben – daher heißt es, dass jemand, der vierblättrigen Klee besitzt, ein Stück vom Paradies besitzt. Eine andere Legende erzählt von Menschen, die durch den Fund von vierblättrigem Klee die Abfahrt eines Schiffes verpassten und so einem Untergang entkamen. Wer wunderschöne Träume haben will, legt vierblättrigen Klee unter sein Kopfkissen. Wer in der Wiese vierblättrigen Klee findet, darf einen Wunsch äußern, der in Erfüllung geht. Der bei uns häufig anzutreffende dreiblättrige Klee hingegen ist Symbol für die im Christentum anzutreffende Dreifaltigkeit Gottes. Da dreiblättriger Klee eher die Regel als die Ausnahme ist, hat er keine Bedeutung als Glücksbringer.  

Lucky Bamboo (Dracaena sanderiana) © GartenAkademie.com

 

„Lucky Bamboo“ Seit einigen Jahren auch bei uns bekannt ist der aus Asien stammende „Lucky Bamboo“ – eigentlich gar kein Bambus, sondern eine Art des Drachenbaums, genauer: Dracaena sanderiana. In ihrer Heimat verheißt die Pflanze Glück, Erfolg und Gesundheit – vor allem dann, wenn sie den Feng-Shui-Regeln entsprechend, richtig platziert wird.

 

 

 

 

 

 

Glücksmoos © GartenAkademie.com

„Glücks-  Silvestermoos“ Streng genommen sind die als „Glücks- oder Silvestermoos” bekannten Glücksbringer gar keine richtigen Moose, sondern zierliche Bärlappgewächse, die sogenannten „Moosfarne“ der botanischen Gattung Selaginella. Glücksmoos benötigt einen hellen, aber absonnigen Standort bei 15–18 °C. Die Pflanze darf nie ganz austrocknen, ist aber gleichzeitig auch staunässeempfindlich. Gießen Sie regelmäßig, ohne Wasser im Übertopf stehen zu lassen. Mit der Überreichung dieses Glücksbringers wünschen Sie dem Beschenkten, dass er im Neuen Jahr immer„weich fallen“ möge.  

 

 

Andere Glück und Segen verheißende Symbolpflanzen sind Lorbeer, Rosmarin, Efeu, Mistel, Stechpalme (Ilex).

Tipp: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, schmückt das florale Silvester-Geschenk noch mit anderenGlückssymbolen wie Schornsteinfeger oder Hufeisen … Seit jeher zählen Feuerstelle und Kamin als Gefahrenherde im Haus. Ungereinigte Kamine sollen Blitze bei Gewittern stärker anziehen als saubere. Da der Schornsteinfeger durch seine Arbeit unsere Häuser vor Blitzschlag und Feuer bewahrt, gilt er als Glücksbringer. Die Legenden um die glücksbringende Wirkung des Hufeisens gehen auf die Germanen zurück. Die Götter Wotan und Odin ritten auf einem achtbeinigen Pferd durch den Himmel. Verlor dieses Götterpferd ein Hufeisen, so sollte es dem Finder Glück bringen. Auch im Mittelalter konnte sich derjenige eine Belohnung erwarten, der einem Ritter das Hufeisen zurückbrachte, das dessen Pferd verloren hatte. Am Türbalken befestigt, beschützt das Hufeisen das Haus und die Bewohner.  

*Apropos Silvester: Der letzte Tag des Jahres erhielt seinen Namen 1691 durch Papst Innozenz XII. – er erklärte ihn zum Namenstag des heiliggesprochenen Papstes Silvester I. (Pontifikat von 314 bis 335).

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