Da blüht Ihnen was!
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Hot Flowers – manche mögen’s heiß!

Der fortschreitende Klimawandel sowie exponierte Standorte auf Dachterrassen und sonnigen Balkonen bilden für unsere Sommerblumen zunehmende Herausforderungen. 

Dipladenie (Mandevilla) © Hans/Pixabay.com
Foto: Dipladenie (Mandevilla) © Hans/Pixabay.com

 

Da Sie selbst nur wenig Möglichkeiten haben, das Mikroklima zu beeinflussen, sollten Sie schon beim Einkauf auf die standortgerechte Pflanzenauswahl achten. 

Zusätzlich zu Hitze und starker Sonneneinstrahlung macht auch der Wind den Pflanzen im Sommer zu schaffen. Besonders großblättrige Arten verdunsten sehr viel Wasser und man kommt kaum noch mit dem Gießen nach.

An den Blättern lassen sich oft Standort-Vorlieben erkennen.

Pflanzen, die in ihrer Heimat an viel Sonne und Wärme und exponierte Standorte auf Felsen oder im Gebirge angepasst sind, haben …

  • ledrige Blätter mit einer dicken Wachsschicht, die sie vor übermäßiger Verdunstung schützt (Mandevilla, Mittagsgold (Gazania), Kap-Margerite (Osteospermum ecklonis)).
  • sukkulente, dickfleischige Blätter (Mittagsblumen, Hänge-Pelargonien, Eisbegonien, Portulak-Röschen).
  • kleine oder sogar nadelförmige Blätter (Bidens, Husarenknopf (Sanvitalia procumbens), Olivenkraut (Santolina), Thymian).
  • stark behaarte Blätter – hier übernehmen die Härchen den Schutz vor Transpiration und halten zudem Wind und Kälte ab (Greiskraut, Lakritz-Strohblume (Helichrysum petiolare)). Oft handelt es sich um Pflanzen aus Gebirgsregionen.
  • weiße, hellgraue Blätter, die das Sonnenlicht reflektieren (Curry-Kraut (Helichrysum italicum), buntblättrige Salbei-Arten). 
  • rote Blätter (Rotblättrige Süßkartoffel (Ipomoea batatas), Eisbegonien, Knollenbegonien, Buntnessel, Impatiens Neuguinea-Hybriden). Die Zellschicht mit rotem Farbstoff deckt wie eine Sonnenbrille das grüne Blatt ab. 
  • panaschierte, also weiß oder gelb gemusterte Blätter (Elfengold (Plectranthus coleoides). An den hellen, chlorophyllfreien Stellen (meist Streifen oder Flecken) findet keine Photosynthese statt. Diese Pflanzenarten benötigen hellere Standorte als ihre rein grünblättrigen Verwandten, um dieses Manko auszugleichen.
 
Buntnessel, Strohblume © GartenAkademie.com

Foto: Buntnessel, Strohblume © GartenAkademie.com


Tipps zum richtigen Gießen:

  • Bewässern Sie Ihre Pflanzen morgens oder abends, wenn möglich NICHT während der größten Mittagshitze.
  • Achten Sie darauf, dass auf die Blätter kein Wasser kommt, wenn die Sonne darauf scheint – Wassertropfen wirken wie Brenngläser und hinterlassen unschöne Verbrennungen auf den Blättern.
  • Installieren Sie am besten eine Bewässerungsanlage, wenn Sie Ihre Pflanzen nicht selbst regelmäßig betreuen können. 
  • An heißen Tagen muss möglicherweise auch zweimal gegossen werden – morgens und abends.

Die heimischen Gärtner haben eine passende Auswahl von „Hot Flowers“ in einem übersichtlichen Folder für Sie vorbereitet. Darin finden Sie alle wichtigen Informationen, die Sie benötigen, um Ihre Sonnenanbeter erfolgreich durch einen warmen Sommer zu begleiten. Tipps für Düngung und Bewässerung sind ebenso vorhanden, wie ein kurzer Leitfaden zur Überbrückung der Urlaubszeit.

An erster Stelle mit dabei sind Arten wie die attraktiven Begonien, das bunte Wandelröschen (Lantana camara), die prächtige Dipladenie (Mandevilla sanderi), die aus Südafrika stammenden Pelargonien (Pelargonium-Zonale-Cultivars, Pelargonium-Peltatum-Cultivars), das genügsame Portulakröschen (Portulaca grandiflora) u. v. m.

Abwechslung im hitzeresistenten Trog bieten blattzierende Strukturpflanzen wie die Lakritz-Strohblume (Helichrysum peticolare) oder der zierliche Zauberschnee (Chamaesyce hypericifolia).

Die Broschüre „Hot Flowers“ können Sie hier downloaden …

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