Da blüht Ihnen was!
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Regenzeit ist Wachstumszeit!

Zugegeben – auch die Gärtner haben sich den Start in die Balkonblumensaison anders vorgestellt: frühlingshaft sonnig und warm. Aber auch ein kühler und regnerischer Mai hat seine Vorteile.

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Langfristige Wetterbeobachtungen zeigen, dass die Pflanzenwelt Regen in der Hauptwachstumszeit durchaus zu schätzen weiß. Viele Bauernregeln sagen nach einem verregneten Mai eine gute Ernte voraus:

  • Wenn’s im Mai viel regnet, ist das Jahr gesegnet.
  • Regen im Mai bringt für’s ganze Jahr Brot und Heu.
  • Grün schmückt sich Flur und Au, fällt vom Himmel Maientau.
  • Im Mai ein warmer Regen bedeutet Früchtesegen.
  • Trockener Mai – Wehgeschrei, feuchter Mai bringt Glück herbei. 

In den heimischen Gärtnereien wartet jetzt ein reiches Sortiment an qualitativ erstklassigen Balkon- und Beetpflanzen darauf, in Ihr grünes Reich zu übersiedeln und Sie dort den ganzen Sommer über mit prächtigen Blüten zu begeistern.

Vorausgesetzt, dass Ihre Balkonblumen in einem Gefäß mit Abzugslöchern gepflanzt sind, ist Regen in Maßen kein Problem. Eine zusätzliche Drainage – beispielsweise aus Blähton – gewährleistet, dass die Wurzeln nie „im Wasser stehen“. Überschüssiges Wasser muss jederzeit gut abfließen können. 

Ist es nach der Pflanzung erst einige Tage kühl und regnerisch, erholen sich die Balkonblumen rasch von ihrem Umzug. Hitze und längere Trockenphasen werden in diesem Stadium auf jeden Fall schlechter vertragen. Der Trockenstress, dem die noch nicht eingewurzelten Pflanzen anfangs ausgesetzt wären, entfällt bei moderaten Temperaturen und gelegentlichen Regenfällen. 

Beachten Sie, dass mit überschüssigem Wasser auch die Nährstoffe ausgeschwemmt werden und füllen Sie nach der Schlechtwetterperiode die Reserven mit ausgewogenem Flüssigdünger auf. Dann sind die Pflanzen auch bestens auf Sonne und Wärme vorbereitet, denn: Der Sommer kommt gewiss!

Übrigens: In Mitteleuropa kann man oft zwischen dem 19. und 22. Mai eine Schlechtwetterperiode beobachten, die den Eisheiligen zugesprochen werden sollte. Denn vor der Gregorianischen Kalenderreform von 1582 lag der letzte Tag der Eisheiigen – die „Kalte Sophie“ (jetzt 15. Mai) – auf dem Tag, der heute dem 22. Mai entspricht.

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