Da blüht Ihnen was!
Euphorbia pulcherrima © GartenAkademie.comEuphorbia pulcherrima © GartenAkademie.com

Winterblüher für den Garten

Wie lange erfreuen Sie sich jährlich an den blühenden und duftenden Sträuchern in Ihrem Garten? Zwischen März und Mai/Juni ziehen die meisten Gehölze mit ihrer prächtigen Blüte unsere Aufmerksamkeit auf sich. Dann folgen im Sommer noch wenige Vertreter wie Hibiskus, die windenden Clematis-Sorten und Rosen. Der Herbst gehört den Früchten und bunten Blättern und dann wird es ruhig im Garten – doch, auch im Winter müssen wir auf Blüten und aufregende Düfte im Garten nicht verzichten! Hier stellen wir Ihnen drei Ziergehölze vor, die Ihren Traum vom ganzjährig blühenden Garten Wirklichkeit werden lassen.


Chimonanthus praecox. Foto © Serranellus/Wikimedia Commons

Chinesische Winterblüte (Chimonanthus praecox)

Der aus Asien stammende, langsamwüchsige Strauch erreicht eine Wuchshöhe von zwei Metern – er ist ideal kleinere Grünräume und Vorgärten. Die Chinesische Winterblüte benötigt einen warmen und geschützten Platz in sonnig bis leicht halbschattiger Lage. Mildes Klima ist ideal, mit dem Alter nimmt auch die Frosthärte zu. Der Boden sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein. Das attraktive Gehölz überzeugt mit langer Blütezeit – oft schon von Dezember bis März zeigen sich am zweijährigen Holz gelb-rote Blüten mit starkem, angenehmem Duft.  

 

Viburnum xbodnantense. Foto © Wildfeuer/Wikimedia CommonsWinter-/Duftschneeball (Viburnum ×bodnantense)

Der in unseren Gärten verwendete Duftschneeball Viburnum ×bodnantense ist eine Kreuzung aus den asiatischen Arten Viburnum farreri und dem duftenden Viburnum fragrans. Die Hybride erreicht rasch eine Höhe von zwei bis drei Metern, wächst anfangs schlank und später überhängend, allerdings sind auch kompaktere Sorten im Handel. Der Duftschneeball ist genügsam. Normaler Gartenboden und ein sonniger Standort sind ideal; wer sich früh an der Blüte erfreuen will, sollte einen geschützten Platz für den Strauch wählen. Schon im November begeistert diese Schneeballart mit ihrem orangerot gefärbten Herbstlaub und bald nach dem Blattfall kann man sich über die stark duftenden, rosa-weißen Blütenbüschel freuen.  

 

Hamamelis x intermedia. Foto © GartenAkademie.comZaubernuss (Hamamelis mollis, Hamamelis ×intermedia)

Die Zaubernuss wächst zwar langsam, erreicht im Alter – abhängig von Art und Sorte – Wuchshöhen von drei bis fünf Metern. Neutrale, gut mit Nährstoffen versorgte Böden sind von Vorteil, auf jeden Fall ist auf Durchlässigkeit zu achten, denn die Zaubernuss verträgt keine Staunässe. Von den verschiedenen Hamamelis-Arten werden Sorten mit gelben, orangefarbenen und roten Blüten angeboten. Aber nicht nur im Winter ist die Zaubernuss interessant, denn schon das Herbstlaub färbt sich von goldgelb bis leuchtend rot und zieht mit seiner Pracht die Aufmerksamkeit auf sich. Der Strauch sollte auf jeden Fall in Einzelstellung oder kleinen Gruppen verwendet werden, damit er voll zur Geltung kommt.

Tipp: Pflanzen Sie winterblühende Gehölze entlang des Wegs zur Haustür. So werden Sie auf dem täglichen Heimweg von einer eleganten Duftwolke willkommen geheißen.