Da blüht Ihnen was!
Jeanny Zucchini © Volmary GmbHBerry & Gerry © Robert Mayer Pflanzenvertrieb GmbH/VolmaryPalmbuschen Lederleitner © GartenAkademie.com

Oster-Floristik mit Tradition und Stil 

Ostern ist eines der beweglichen Feste im Kirchenjahr. Wir feiern das Christliche Auferstehungsfest traditionell am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Betrachtet man die Geschichte dieses Festes genauer, so stellt man fest, dass auch in heidnischen Kulturen Europas zum Zeitpunkt des Frühlingsbeginns ausgelassene Feste gefeiert wurden.

Der Überlieferung zufolge geht die germanische Frühlingsgöttein Ostara jetzt über das Land und schüttet ihr Füllhorn aus. Der traditionelle Osterschmuck besteht aus dem Fruchtbarkeitssymbol Osterei, Huhn, Hahn, Küken und Osterlamm. Erst im 17. Jahrhundert wurde der Osterhase als Überbringer von Ostereiern bekannt, inzwischen hat sich der sympathische Eier-Bote weltweit gegen Osterfuchs, Storch & Co. durchgesetzt.

Florale Osterbräuche finden wir ab dem Palmsonntag. In katholischen Gemeinden ist es üblich, mit gebundenen „Palmbuschen“ in die Kirche zu gehen, um diese Traditionsgebinde dort weihen zu lassen. Palmbuschen, Palmbesen oder Palmstecken/Palmstangen bestehen meist aus Sträußen aus „Neunerlei“ oder den „Magischen Sieben“ – Weidenkätzchen (Salix caprea) und immergrünen Zweigen von Buchs (Buxus sempervirens), Eibe (Taxus baccata), Mahonie (Mahonia aquifolium), Stechpalme (Ilex aquifolium), Lebensbaum (Thuja occidentalis) oder Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana), Wacholder (Juniperus communis), Sadebaum (Juniperus sabina) und einer Dekoration aus bunten Bändern. Die Sträuße werden auf Haselruten gesteckt, im manchen Gegenden ziert auch noch ein ausgeblasenes Ei das Arrangement. Jede ländliche Region hat ihre individuelle Palmbuschen-Form und damit verbundene Bräuche. 

Palmbuschen © GartenAkademie.com

Die einjährigen Zweige des heimischen Weidenkätzchens mit ihren silber-pelzigen Blütenständen ersetzen dabei die Palmwedel aus der christlichen Überlieferung des Palmsonntags. Daher werden sie mancherorts auch als „Palmkätzchen“ bezeichnet. In der Symbolik stehen Weidenkätzchen für den Frühling, weil sie zu den ersten blühenden Gehölzen zählen.
Auch Kräutersträuße aus Thymian, Rosmarin, Lavendel und diversen Wildkräutern werden in der Kirche geweiht. Dem Heim, dem Stall und den Feldern verheißen die geweihten Palmbuschen, Palmäste und Kräutergebinde Schutz, Segen und Fruchtbarkeit. 

Oster-Sträuße © GartenAkademie.com


Auch, wer exklusive Naturfloristik der Tradition vorzieht, findet in den meisterhaften Oster-Kreationen unserer heimischen Floristen traumhafte Frühlings-Arrangements mit Stil.

Selbstverständlich steckt auch diese Oster-Floristik voller Symbole. Die kunstvollen Arrangements Ihres Floristen enthalten Oster-Glocken (Narzissen), blühende Zweige des Osterstrauchs (Forsythie), bunte Tulpen, duftende Freesien und Hyazinthen, seidige Ranunkel, samtige Anemonen, Ostereier, Osterhasen und allerlei österliche Accessoires.
Denken Sie daran – mit einem Strauß verschenken Sie mehr als ein paar Blumen: Mit einem Strauß überreichen Sie eine Botschaft:

  • Osterglocken stehen für Lebendigkeit, Frische und Fruchtbarkeit. 
  • Tulpen hingegen sind Symbole der Zuneigung – in Rosa stehen sie für Zärtlichkeit und in Rot für innige Liebe. 
  • Die Ranunkel sehen wir als Symbol für Attraktivität und Anziehungskraft. 
  • Die Kronen-Anemone symbolisiert Hoffnung ebenso wie Vergänglichkeit wegen ihrer relativ kurzen Blütezeit. 

Kombiniert werden die blühenden Frühlingsboten mit der zierlichen grünen Trieben der Heidelbeere, mit biegsamen Birken und Weiden und immergrünen Zweigen von Buchs, Scheinzypresse und Wacholder sowie mit duftenden Kräutern wie Thymian, Rosmarin und Lavendel. 

 

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