Da blüht Ihnen was!
Rose ‘Schneewittchen’ © GartenAkademie.com

Rosenwochen in Ihrer Gärtnerei

Derzeit blühen und duften Tausende wunderschöner Rosen in den heimischen Gärtnereien und Baumschulen um die Wette. Nützen Sie diese Gelegenheit, um Ihre Lieblingsrosensorten zu wählen und nehmen Sie die Königin der Blumen im Container gleich mit in Ihren eigenen Garten.

Rose ‘Schneewittchen’ © GartenAkademie.com

 

Rosen lieben einen sonnigen Standort und benötigen verhältnismäßig frischen Boden, um sich richtig wohl zu fühlen. Wie für viele andere Pflanzen gilt der Herbst als ideale Pflanzzeit, Containerrosen können Sie allerdings das ganze Jahr über setzen.

 

Abhängig von Wuchsstärke der Sorte pflanzen Sie Rosen in folgenden Abständen:

  • Zwergrosen 30 cm, 8–9 Pfl./m2
  • Bodendeckerrosen 50–80 cm, 2–4 Pfl./m2
  • Edelrosen und Beetrosen zwischen 40–50 cm, 4–5 Pfl./m2 
  • Strauch- und Kletterrosen zwischen 1 m und 1,5 m.
  • Historische und romantische Rosen 1,2–2 m Abstand
  • Dichte Rosenhecken 1,2 m Pflanzabstand 
  • Solitär-Strauchrosen pflanzen Sie in Gruppen von 2–3 Pflanzen im Abstand von 60 cm
  • Kletterrosen können ebenfalls 2 Pfl. im Abstand von 80 cm zusammen pflanzen
  • Rambler auf 2 m Abstand auseinander pflanzen, falls Sie Rambler in einen alten Obstbaum ranken lassen wollen, sollten Sie pro Baum nur eine Rambler-Rose verwenden
Die Veredlungsstelle sollte 3 Fingerbreit unter der Erde sein. Da das Wurzelsystem von Rosen empfindlich auf Konkurrenz reagiert, sollten Sie ausreichend Abstand zu Stauden und Sträuchern einhalten. Stark wuchernde Stauden verdrängen und überwachsen Rosen. Wir empfehlen keine Unterpflanzung unter Rosen.
 
 

Lavendel & Rose – leider kein Traumpaar

Ja, es stimmt, Lavendel hält durch seinen Geruch Schädlinge wie Blattläuse von Rosen fern. Leider verträgt sich aber der Standort von Lavendel so gar nicht mit dem von Rosen. Während die Königin der Blumen einen tiefgründigen, frischen Boden bevorzugt, möchte der Lavendel es trocken haben. Macht man es der Rose recht, so kümmert der Lavendel vor sich hin. Bessere Partner im Rosenbeet sind Salbei oder Frauenmantel.
Sollten Sie dennoch Lavendel setzen wollen, so halten Sie einen Mindestabstand von 60 cm zu den Rosen ein. 
 
 

Containerrosen pflanzen

Heben Sie ein Pflanzloch in doppelter Containgergröße aus. Ideal sind meist 40 cm Durchmesser und Tiefe. Den Bodenaushub können Sie mit Humus oder etwas Rosenerde verbessern. Verzichten Sie im ersten Jahr auf Kompost. Er beinhaltet zu viele Nährsalze, die für die noch nicht eingewurzelten Pflanzen im Sommer einen großen Stressfaktor bedeuten. Schwere, lehmige Böden können Sie mittels Lavagranulat auflockern; die Wasserbindung leichter, sandige Böden lässt sich mit Bentonit-Gesteinsmehl verbessern. Die Containerrosen sollten bei der Pflanzung an ihrem endgültigen Standort 5 cm tiefer gesetzt werden, als sie im Top standen. Füllen Sie das Pflanzloch locker mit Aushubmaterial auf und drücken Sie die Erde rund um den Wurzelballen behutsam fest. Achten Sie darauf, den Boden nicht zu stark zu verdichten – Rosen brauchen Bodenluft im Wurzelraum.

Über Gestaltungstrends im Rosengarten lesen Sie unseren Beitrag zum Thema „Patchwork-Garten“.

Pflanzanleitungen zum Ausdrucken finden Sie auf unserer gleichnamigen Themenseite – z. B. diese :
 

PDF – Pflanzanleitung für Container-Rosen

PDF – Pflanzanleitung für wurzelnackte Rosen

 
 
 
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