Da blüht Ihnen was!
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Betriebe

Heute kann man bereits fast überall Blumen und Pflanzen einkaufen, wenn man gezielt nach Pflanzen aus einem heimischen Produktionsbetrieb sucht, hilft der folgende Überblick über die hierzulande gängige Einteilung von Gartenbaubetrieben.


  • Zierpflanzenbau-Betriebe: Alle nicht winterharten Pflanzen mit Zierwert (blütenzierend, blattzierend, fruchtzierend) werden im Gartenbau als „Zierpflanzen” bezeichnet. Dazu gehören das gängige Beet- und Balkonblumensortiment sowie Schnittblumen und Zimmerpflanzen. Zierpflanzenbau-Betriebe stellen im heimischen Gartenbau die stärkste Sparte dar. Die meisten Gärtnereien verkaufen an den Endverbraucher und beschäftigen neben Gärtnern auch Floristen, die in der Gärtnerei produzierte Pflanzen und Blumen zu attraktiven, floralen Gebinden weiterverarbeiten.
    Wie im Baumschulbereich gibt es auch im Zierpflanzenbau Spezialbetriebe, die sich der Kultur weniger Pflanzenarten im Detail widmen. Dazu gehören Schnittblumen-, Kübelpflanzen- und Orchideengärtnereien. 

 

  • Baumschulen: Sie sind auf die Vermehrung und Kultur von Gehölzen für das Freiland  spezialisiert. In diesen Betrieben werden überwiegend Sträucher und Bäume herangezogen. Da Stauden – also nicht verholzende, mehrjährige Pflanzen – auch im Freiland gepflanzt werden, bieten die meisten Baumschulen auch ein bewährtes Staudensortiment an. Viele dieser Produktionsbetriebe verkaufen auch an Endverbraucher.
    Manche haben sich innerhalb der Sparte noch stärker spezialisiert: es gibt zum Beispiel Rosenschulen, Allee-Baumschulen, Forstbaumschulen, Obstbaumschulen …

 

  • Staudengärtnereien: Diese Betriebsform ist eng mit den Baumschulen verwandt, allerdings sind Stauden nicht verholzend und gehören so gesehen eher in den Zierpflanzenbereich. Stauden für heimische Gärten müssen frostbeständig sein und werden wie die Baumschulware im Freiland produziert. Staudengärtnereien sind spezialisierte Betriebe, die meist ein sehr umfangreiches Sortiment an Pflanzen für die unterschiedlichsten Gartenstandorte anbieten. Als Kunde finden Sie dort zum Beispiel Pflanzen für die unterschiedlichsten Licht- und Bodenverhältnisse, Stein-, Steppen-, und Wüstengärten, Sumpf und Teich, Gehölzunterpflanzung, …
    Staudengärtnereien sind aufgrund der starken Spezialisierung rar. Die meisten Betriebe bieten zusätzlich zum Großhandel auch Verkauf an Endverbraucher.

 

  • Felder zum Selberpflücken: Manche Gärtner und Landwirte widmen einen Teil ihrer verkehrsgünstig gelegenen Freilandflächen der Produktion von Schnittblumen, die von den Kunden selbst geerntet werden können. Hier werden zum Beispiel Sonnenblumen, Gladiolen oder Astern kultiviert. Auch Ziermais und Zierkürbisse gehören immer häufiger zu den angebotenen Kulturen.