Da blüht Ihnen was!
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Pflanzen brauchen Nährstoffe!

Viele Nährstoffe sind im gut vorbereiteten Boden vorhanden – z. B. durch die Zugabe von Kompost bei der Pflanzung. Während ihres Lebens entziehen die Wurzeln dem Boden jedoch diese Stoffe, die dann durch regelmäßige Düngung wieder zugeführt werden müssen.

Auf jeder handelsüblichen Düngemittelverpackung finden Sie Empfehlungen zur Verwendung. Grundsätzlich gilt: Besser weniger stark konzentriert düngen, um Verbrennungen der Wurzeln zu verhindern.

Die wichtigsten Düngerarten:

Mineralische Volldünger bzw. mineralische Mehrnährstoffdünger: Im Hausgarten verwendet man meist Volldünger – diese enthalten die Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphat (P2O5) und Kalium (K2O) in einem ausgewogenen Verhältnis. Die Angabe dieses „Nährstoffverhältnisses” finden Sie auf der Düngemittelpackung, z. B. N:P:K = 16:6:14. Je nach Hersteller und Produkt sind sie als Pulver, Salz, Granulat oder in flüssiger Form erhältlich.

Spurenelementdünger enthalten zusätzlich zu den drei Hauptnährstoffen auch noch Spurenelemente, die für manche Pflanzenarten besonders wichtig sind. Ein wichtiges Beispiel dafür ist Eisen. Dieses Element ist Teil des Blattgrüns. Fehlt es, zeigt sich der Mangel an einer Chlorose (Gelbfärbung) der grünen Pflanzenteile.
Ihr Gärtner berät Sie gerne über spezielle Ansprüche Ihrer Pflanzen.

Spezialdünger: Für manche Pflanzengruppen, die besondere Ansprüche an die Ernährung stellen, werden spezielle Düngemittel angeboten. Dazu gehören Zitrusgewächse, Mediterrane Pflanzen, Koniferen (Nadelbäume), Bambus, Rhododendren und Azaleen. Beim Düngen von Orchideen, Kakteen und Farnen ist Vorsicht geboten: Diese Pflanzengruppen vertragen nur geringe Konzentrationen – beachten Sie auf jeden Fall die Angaben auf den Spezialdünger-Packungen.

Langzeit- oder Depotdünger: Diese speziellen Düngergranulate geben ihre Nährstoffe über einen längeren Zeitraum langsam frei. Je nach Produkt und Pflanzenart, für die sie gedacht sind, wirken sie bis zu 14 Monate. Der Dünger wird dem Erdreich entweder bei der Pflanzung beigemischt oder nachträglich zu Saisonbeginn gut verteilt und oberflächlich eingearbeitet. Die Nährstoffe werden den Pflanzen bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt. So wird eine Nährstoffauswaschung verhindert und die Umwelt geschont. Langzeitdünger ist ideal, wenn man nicht wöchentlich flüssig düngen möchte oder oft auf Reisen ist.