Da blüht Ihnen was!
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Richtig gießen will gelernt sein!

Gießen Sie im Garten dann, wenn der Boden die tiefste Temperatur hat. Das ist in den Sommermonaten kurz vor Sonnenaufgang – zwischen 3:00 und 5:00 Uhr morgens. Zu diesem Zeitpunkt verdunstet nur wenig Gießwasser und die Pflanzen sind den ganzen Tag über optimal mit Flüssigkeit versorgt.

Vorsicht! Gießen Sie nie in der Mittagshitze oder direkt auf die Blätter. In der Mittagshitze ist der plötzliche Kälteschock für Pflanzen nur schwer zu verkraften und die Wassertropfen können zu Verbrennungen auf den Blättern führen. Ihr Gärtner informiert Sie gerne über Bewässerungsanlagen, falls Sie die täglichen Gießarbeiten nicht zum idealen Zeitpunkt durchführen können.

Wie viel Wasser ist genug?

Kübelpflanzen, Pflanzen in Trögen und Töpfen sollten Sie so lange gießen, bis das überschüssige Wasser aus den Ablauflöchern am Topfboden rinnt. Gießen Sie langsam und mit einem sanften Strahl, damit sich die Erde optimal mit Wasser vollsaugen kann. Als Faustregel für die Bewässerung im Garten gilt: mindestens 30 Liter Wasser pro Quadratmeter!

Wassermangel erkennen Sie an eingerollten Blättern und herabhängenden Triebspitzen. Ist das Erdreich ganz ausgetrocknet und zeigt bereits Risse, gießen Sie vorsichtig mit handwarmem Wasser. Erst wenn die Erde wieder leicht angefeuchtet ist, kann sie wieder Wasser aufnehmen.

Fast alle Pflanzen reagieren empfindlich auf Staunässe, die anschließend zu Fäulnisbefall führt. Kontrollieren Sie deshalb vor dem Gießen unbedingt die Feuchtigkeit des Erdreichs, womöglich ist das Gießen noch gar nicht notwendig.

Nicht alle Pflanzen haben den gleichen Wasserbedarf. Darauf muss bei einer gemischten Bepflanzung auf jeden Fall Rücksicht genommen werden. Kombinieren Sie nur jene Arten in einem Gefäß, die annähernd die gleichen Ansprüche haben.