Da blüht Ihnen was!
Delbert shutterstock.com 99905873

Im Schnitt liegt viel Know-how!

Das Schneiden von Bäumen und Sträuchern ist eine heikle Angelegenheit. Es empfiehlt sich, diese Arbeiten von einem kompetenten Fachmann durchführen zu lassen. Wer selber Hand anlegen möchte, sollte folgendes beachten:

Für das Schneiden Ihrer Ziersträucher gilt folgende Faustregel:
Frühlingsblüher, z. B. Forsythien, schneidet man direkt nach der Blüte. Die Sträucher blühen auf dem „Vorjahrestrieb“: das heißt, sie treiben nach dem Rückschnitt nochmals aus und bilden im Herbst auf diesen neuen Trieben die Blütenknospen für das folgende Frühjahr.

Spätblüher, z. B. Hibiskus, werden im Spätwinter/Frühjahr geschnitten. Sie blühen auf den „diesjährigen Trieben“, also auf jenen, die sie im Frühjahr nach dem Rückschnitt neu bilden.

Sommer- und herbstblühende Stauden sowie Ziergräser werden erst vor dem Austrieb im zeitigen Frühjahr etwa handhoch zurückgeschnitten. Ihr trockenes Laub hat im Winter die Rhizome und Wurzelballen geschützt. Zudem dienen Fruchtstände in der kalten Jahreszeit als begehrtes Vogelfutter. Die gebleichten, hellbraunen Gräser verleihen dem Garten einen dekorativen Akzent – besonders dann, wenn sie an manchem Wintermorgen mit zartem Raureif bedeckt sind.