Da blüht Ihnen was!
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Der Garten im Frühherbst – was jetzt zu tun ist

Sobald Sie bei einem Spaziergang die ersten blühenden Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale) entdecken, ist in Ihrer Region der Frühherbst eingezogen. Kühle Nächte und auf den Bergen sogar schon die ersten Schneefälle sind die Vorboten der kalten Jahreszeit. Morgen- und Hochnebel sorgen für hohe Luftfeuchtigkeit. Tagsüber hat die Sonne noch genug Kraft, um uns mit warmen Temperaturen zu erfreuen und auch den Boden noch zu wärmen. 

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  • Fragt man erfahrene Gärtner, so schwören die meisten heute noch auf die Vorteile einer Herbstpflanzung. Auch in Zeiten der Containerkultur, die theoretisch eine ganzjährige Pflanzung möglich macht, gilt der goldene Herbst als beste Pflanzzeit für die meisten Laub- und Nadelgehölze, Obstbäume und auch Rosen: 
    Tau und Nebel, der in manchen Regionen sogar anhält, bis Mittagssonne und Herbstwind ihn „wegtrocknen”, sowie kräftige Niederschläge sorgen jetzt für anhaltende Bodenfeuchtigkeit. Diese bietet Gehölzen wie Stauden, die im Herbst gepflanzt werden, die ideale Umgebung, um an ihrem neuen Standort vor dem Winter noch einzuwurzeln. So etabliert, hat die Pflanze im folgenden Frühjahr gute Startvoraussetzungen. Mit dem im Herbst, milden Winter und Frühjahr entstandenen Feinwurzelgeflecht kann die Pflanze viel Feuchtigkeit aufnehmen – so ist die neue Gartenbewohnerin in den Sommermonaten gut vor Austrocknung geschützt.
  • Detaillierte Pflanzanleitungen zum Download bieten wir Ihnen unter diesem Link …

Weitere Tipps für einen erfolgreichen Gartenherbst …

  • Düngen Sie Gehölze nicht mehr, denn neue Austriebe können dieses Jahr nicht mehr verholzen und würden bei Frost massiv geschädigt. Manchmal wird eine Kalium-Düngung im Herbst empfohlen. Dies gilt allerdings nur dann, wenn in Ihrem Garten bei einer Bodenuntersuchung Kalimangel festgestellt wurde. Krautige, nicht verholzende, mehrjährige Pflanzen – dazu gehören die meisten Stauden – können Sie in diesem Fall mit einer Kali-Düngung (K+ Dünger) unterstützen. Kalium fördert die Festigkeit des Pflanzengewebes und schützt vor Frostschäden. Der Dünger sollte so wenig Stickstoff und Phosphor wie möglich enthalten. Lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrem Gärtner beraten.
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  • Pflanzen Sie jetzt den Frühling!
    Übrigens: Auch der Frühling mit seinen prächtigen Tulpen, Narzissen, duftenden Hyazinthen und anderen frühblühenden Blumenzwiebeln sowie Krokusse mit ihren unterirdischen Knollen wird im Herbst vorbereitet. Die Blumenzwiebeln oder Knollen sollten doppelt so tief in die Erde kommen, wie die das Speicherorgan hoch ist. Der ideale Pflanzabstand ist der doppelte oder dreifache Zwiebeldurchmesser. Zum Schutz vor gefräßigen Wühlmäusen pflanzen Sie die Zwiebeln in Drahtkörbe.
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